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Anzeige von Tiergehegen

Allgemeine Informationen

Damwild im Gehege © Janette Hagedoorn-Schüch
Landkreis Stade© Janette Hagedoorn-Schüch Landkreis StadeNach § 43 (3) Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in Verbindung mit § 30  Niedersächsisches Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (NAGBNatSchG) gilt eine Anzeigepflicht für Tiergehege, wenn die Gehege größer als 50m² sind
oder in ihnen Tiere besonders geschützter Arten gehalten werden.

Tiergehege in diesem Sinne sind dauerhafte Einrichtungen außerhalb von Wohn- und Geschäftsgebäuden, in denen Tiere wild lebender Arten während eines Zeitraumes von mindestens sieben Tagen im Jahr gehalten werden und die kein Zoo sind.

Tiergehege sind so zu errichten und zu betreiben, dass

    1. die Tiere artgerecht gehalten werden, insbesondere Lage, Größe, Gestaltung und innere Einrichtung art- und tiergerecht ausgestaltet werden,
    2. die Pflege der Tiere nach dem Stand der guten veterinärmedizinischen Praxis erfolgt in Bezug auf tiermedizinische Vorbeugung, Behandlung und Ernährung
    3. dem Eindringen von Schadorganismen sowie dem Entweichen der Tiere vorgebeugt wird,
    4. die Vorschriften des Tier- und Artenschutzes beachtet werden,
    5. weder der Naturhaushalt noch das Landschaftsbild beeinträchtigt werden,
    6. das Betreten von Wald und Flur sowie der Zugang zu Gewässern nicht in unangemessener Weise eingeschränkt wird.


Die Errichtung, Erweiterung, wesentliche Änderung und der Betrieb eines Tiergeheges sind dem Naturschutzamt des Landkreises Stade mindestens einen Monat im Voraus anzuzeigen.


Beratungsgespräch
Wenn die Absicht für die Errichtung eines Tiergeheges besteht, hat es sich als zweckdienlich erwiesen, mit dem Naturschutzamt ein Beratungsgespräch vor Abgabe der Anzeige zu führen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Es werden Unterlagen benötigt. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Um die Anzeige fachlich beurteilen zu können, benötigt das Naturschutzamt spezifische Informationen. Es wird deshalb die Verwendung des Vordruckes „Anzeige Tiergehege" empfohlen. Landesweit gültige Mindestanforderungen für die Haltung der unterschiedlichen Tierarten können beim Amt für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung oder beim Naturschutzamt des Landkreises Stade erfragt werden.

Da ein Tiergehege mit dem öffentlichen Baurecht im Einklang stehen muss, sollte vor der Anzeige des Tiergeheges mit dem zuständigen Bauordnungsamt geklärt werden, ob für das Vorhaben eine Baugenehmigung erteilt werden muss.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren nach Anlage 1 zu § 1 Absatz 1 Allgemeine Gebührenordnung des Landes Niedersachsen (AllGO) entsprechend Nr. 64.1.18. an.

Welche Fristen muss ich beachten?
  • Anzeigefrist: 1 Monat
    Mindestanzeigefrist vor der Errichtung, der Erweiterung, wesentlichen Änderungen bzw. vor der Inbetriebnahme des Tiergeheges
Rechtsbehelf

Klage vor dem Verwaltungsgericht

Anträge / Formulare

Hinsichtlich der Anträge ist möglichst im Vorfeld mit der zuständigen Stelle Kontakt aufzunehmen und ggf. sind  die entsprechenden Vordrucke anzufordern.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Durch die Einholung der Anzeige sind andere Genehmigungen nicht erfasst, vielmehr muss gesondert eine veterinär- und baurechtliche Genehmigung eingeholt werden.


Ansprechpartner/in beim Landkreis Stade
Herr Norbert TiedemannStandort anzeigen
Kreishaus Gebäude B, Zimmer B213 // 2. OG
Am Sande 2
21682 Stade
Telefon: 04141 12-6720
Telefax: 04141 12-6713
E-Mail:
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